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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rezeptliches

Erdbeer-Mousse

Genau das Richtige, wenn's fruchtig-edel sein soll:
Erdbeer-Mousse:

500 gr Erdbeeren
1 Päckchen Agar-Agar (für 5 dl Flüssigkeit)
4-5 dl Vollrahm
Zucker, Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, vom Blattansatz befreien und im Mixer pürieren. Durch ein Sieb in eine kleine Pfanne streichen und mit Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel) nach Anweisung kochen, mit Zucker evtl. Vanillezucker abschmecken, in eine grosse Schüssel giessen und unter gelegentlichem Umrühren leicht auskühlen lassen, bis es anfängt zu gelieren. Den Rahm steif schlagen und unter die Erdbeeren ziehen und einige Stunden kühl stellen.

(Das ganze funktioniert auch mit anderen Beeren bzw. Früchten)




Jac 12.05.2008, 20.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erdbeeressig

Weil ein guter Salat auch von einer guten Sauce abhängt und weil süss gut zu sauer passt und weil gekaufter Himbeeressig Apotheken-Preise kostet, habe ich selber gepröbelt. Und herausgekommen ist ein göttlicher

Erdbeeressig
2 Liter Weissweinessig, möglichst neutral im Geschmack
500g frische Erdbeeren
2 Esslöffel Zucker
frische Zitronenmelisse oder Pfefferminze
4 Esslöffel Honig

Die Erdbeeren putzen, kleinschneiden und mit dem Zucker marinieren, bis sie tüchtig Saft ziehen. Den Weissweinessig dazugiessen, feingehackte Kräuter beifügen und an einem dunklen, kühlen Ort zugedeckt einige Tage stehen lassen.
Danach in einem grossen Topf aufkochen, den Honig beifügen, absieben durch ein Nesseltuch und am besten noch warm in verschliessbare Flaschen abfüllen.

*schleck*

PS: Vermutlich eignen sich auch andere Arten von Beeren mit intensivem Geschmack und kräftiger Farbe - Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, usw.

Jac 30.05.2007, 22.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aprikosen-Mohn-Kuchen

200 g Butter, 150 g Zucker, Vanillezucker, 3 Eier und 200 g Mehl mit der Küchenmaschine schaumig rühren und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen.

1 Packung Mohnfülle darauf verteilen, locker mit halbierten Aprikosen belegen.

350 g Magerquark, 1 Ei, 100 g Zucker, 1/2 dl Rahm, Vanillezucker und 70 g Mehl in einer Schüssel gut verrühren und über den Aprikosen verteilen.

Bei 170° Grad im Umluftofen ca. 60 Minuten backen, leicht auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben - und am besten noch leicht warm essen.

(Statt Aprikosen können wahlweise auch andere Früchte genommen werden, leicht säuerlich schmeckt am besten als Kontrast zum Mohn!)


Jac 18.08.2006, 20.05 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Man nehme....



...zwei kleine Zwiebeln und hacke sie ganz fein, dazu eine Handvoll Salbeiblätter, ebenfalls fein gehackt, diese brate man in einer Pfanne mit rauchheissem Fett an und gebe dann 400 g fein geschnetzelte Kalbsleber dazu, brate diese unter fleissigem Bewegen an, würze mit Salz und Pfeffer, gebe einen Klacks frische Butter dazu, eine Schöpfkelle braune Sauce - und dann setze man sich zusammen mit den fertiggebratenen Spätzli und der grossen Schüssel Salat an den Tisch - und dann wird geschlemmt.

Es ist jedoch sinnvoll, von der nackten braunen Sauce ausreichend zu haben, da mit akuter Verweigerung gerechnet werden, wenn Minderjährige die Leber sehen (und dann erst noch mit Stückchen drin *g*). Was für einmal nicht wirklich schlimm war, der WBE und ich haben auch das letzte Fitzelchen von der geschnetzelten Leber aufgegessen ;-)

Jac 08.06.2005, 21.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vergessener Duft

 

Schon ewig lange nicht mehr gemacht, schon ewig lange nicht mehr gerochen - aber jedesmal ein Duft-Genuss der Extra-Klasse :

Gerösteter Weizengriess

Und wem sich die Frage stellt, wozu man Griess röstet, der nehme eine grosse Pfanne, gebe eine dünne Lage Griess hinein, stelle die Platte auf höchster Stufe an und röste den Griess hellbraun ohne Fett - und lösche dann mit Bouillon ab, lasse das Ganze aufkochen, gebe geschnittene Suppenkräuter hinein, nach Belieben feine Gemüsestreifen (sofern keine Gemüse-Verweigerer am Tisch sitzen) und lasse die geröstete Griesssuppe so einen Moment köcheln - Guten Appetit :-)

 

Jac 13.10.2004, 15.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fünfmal Tortelloni, per favore

 

Ich hätte da gerne den Komfort, wenn wir ins Restaurant gehen und ich mich weder ums Kochen noch ums Aufräumen kümmern muss und gleichzeitig die Kinderkompatibilität unseres eigenen Haushalts, und das mal fünf.

DAS GEHT NICHT???

OK, dann koche ich halt selber - man nehme eine grosse Büchse gehackte Tomaten, püriere sie mit dem Stabmixer (Kinder mögen keine Stückchen in der Sauce) giesse mit einer halben Büchse Wasser auf, gebe Salz, Pfeffer, Knoblauch und italienische Kräuter dazu, lasse das ein bisschen kochen, binde es mit Maismehl etwas ab, schütte 2 dl Rahm dazu, gebe viele, viele frisch gekaufte Tortelloni ins kochende Salzwasser, entferne das Salzwasser nach angebrachter Zeit - und dann auf zur Fütterung der Raubtiere ;-)

Bon appetito!

 

Jac 26.09.2004, 18.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zwetschgenknödel

 



 Zwetschgenknödel 16 Stück

400 gr Magerquark
100g weiche Butter
2 Eier
300g Mehl
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zucker
Zu einem weichen Teig verarbeiten und mindestens eine halbe Stunde kühlstellen
16 Zwetschgen
16 Stück Würfelzucker














Die Zwetschgen halbieren und mit dem Würfelzucker füllen.

Den Teig in 16 Portionen aufteilen, in jedes Teigstück eine gefüllte Zwetschge legen und den Teig um die Zwetschge herum schliessen, dabei darauf achten, dass keine offenen Stellen bleiben

kochendes Salzwasser Die Knödel vorsichtig ins leicht kochende Salzwasser geben und ca 10-15 Minuten ziehen lassen, herausnehmen, gut abtropfen lassen, in eine Schale geben
Semmelbrösel
Puderzucker
zu gleichen Teilen miteinander vermischen, die Knödel damit bestreuen
100 g schaumige Butter die Knödel damit übergiessen - und dann geniessen
 
 

Jac 29.08.2004, 18.32 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einfach gut

 

Gestern abend gab es hier traditionelle Küche :
Zürcher Geschnetzteltes mit Rösti

Und zwar weder Tiefkühl-Rösti noch Beutel-Rösti *schüttel*, sondern genauso, wie sie meine Grossmutter auch macht : mehligkochende Kartoffeln am Vortag in der Schale kochen und auskühlen lassen. Die werden dann gehäutet, mit der groben Raffel gerieben und dann mit eingesottener Butter ganz langsam bei mittlerer Hitze zu einer Rösti gebacken. Schon während dem Braten verteilt sich der Duft im ganzen Haus und die Vorfreude steigt stetig an.

Dazu gibt es Kalbsgeschnetzeltes mit frischen Champignons an einer Rahmsauce - Züri-Geschnätzlets eben...

Und nach dem Essen ist man dann zwar pappsatt, aber auf eine wunderbare, nostalgische, genussvolle Art.

Es geht nichts über Grosis Küche ;-)

 

Jac 26.08.2004, 09.22 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

So schmeckt der Sommer

 

Kirsch-Streuselkuchen
3 Eier mit 200 gr Butter und 150 gr Zucker sehr schaumig rühren, ein Teelöffel Vanillezucker und 200 gr Mehl zugeben, weiterrühren, bis die Masse cremig ist. Den Teig in einer Springform ausstreichen, mit 1kg Kirschen, entstielt und entsteint, belegen.
In einer Teflonpfanne 120 gr. Butter schmelzen, in einer Schüssel 120 g Mehl, 100 gr Zucker, 40 gr. gemahlene Haselnüsse und 1/2 Teelöffel Zimt mischen, zum Butter geben, mischen, bis es bröselig wird und auf den Kirschen verstreichen.
Bei 170° C im Umluftbackofen ca. 55 Minuten backen - und am besten noch leicht warm essen.

Himbeer-Konfi :
1 kg frische Himbeeren vorsichtig waschen, in einem grossen Topf erwärmen, 1 Päckchen Geliermittel zugeben, aufkochen, 700 gr Zucker beigeben, 5 Minuten kochen lassen und in ganz heiss ausgespülte Gläser mit Twist-Off-Deckeln abfüllen und verschliessen - und an einem grauen Wintersonntag zum Frühstück zelebrieren.

Aus den 6 kg Aprikosen wurde zum Teil Konfi, und der Rest schläft nun im Tiefkühler seiner Verwendung entgegen. Und weil ich nie genug bekomme, habe ich für Dienstag 5 kg Johannisbeeren und 10 kg Kirschen bestellt....

 

 

 

Jac 31.07.2004, 21.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Deutschland isst fertig

 

Bei meinen Koch-Anfällen auf der Insel gehörte natürlich jedesmal auch der Einkauf dazu, da ich ja weder einen gut gefüllten Tiefkühlschrank noch ein brauchbares Gewürzregal geschweige denn so alltägliches wie Mehl und Zucker und Salz in den Schränken hatte. Und weil Ferien waren, konnte ich mich am Luxus erfreuen, ohne Kinder und ohne Zeitnot einkaufen zu gehen.

Nun ist es ja eine Herausforderung der besonderen Art, ein Menü zu kochen, zu dem man alle, aber auch wirklich alle Zutaten frisch einkaufen muss, und sei es nur der Zimt zum Milchreis. Bei der Suche nach geeigneten Menüs, welche nicht zwingend mit gar zu vielen einzelnen Zutaten in unverbrauchbaren Grossmengen einherging, habe ich dann so ziemlich alles angeschaut, was es da so zu kaufen gab und es entwischte mir doch das eine oder andere ungläubige Kopfschütteln.

Dass man Milchreis im Tetrapack einkaufen kann, ging ja noch, aber Pfannkuchen-Teig in der Flasche, Instant-Milchreis für die Tasse und Kaiserschmarren-Instant fand ich schon befremdlicher - und als ich dann vor dem Maggi-Fix-Regal stand, habe ich mich dann gefragt, wer das alles braucht.... Maggi-Fix für dies, für das und für jenes..... Kochrezept mit Würzmischung für die Ahnungslosen, fein säuberlich abgepackt mit 08/15-Geschmack, weder Kreativität noch Kochkünste vonnöten... Die Abwechslung ensteht dadurch, dass man sich einmal quer durch die Auswahl "kocht" - es lebe der Industriegeschmack...

Sind das Zeichen der Zeit?
Schnell, schnell, schnell - keine Musse zum Kochen?
Keine Ahnung - aber bei mir muss eine  Bolognese erstmal 3 Stunden kochen, bevor ich sie auf den Tisch bringe und es sind nur Dinge drin, die ich auch benennen kann...

 

Jac 26.07.2004, 09.24 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL