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Ein neues Leben

Wer wünscht sich nicht manchmal ein neues Leben? Ein anderes, leichteres, besseres?

Ich schon. Immer dann, wenn mich mein Leben durchschüttelt, bis aufs Letzte strapaziert und mich an meine Grenzen der Kraft bringt. Dann wünsche ich mir, ich könnte auf und davon und einfach neu anfangen, ohne all die kräftezehrenden Sorgen, ohne die Altlasten, ohne das Leiden, ohne mein kompliziertes Ich.

Doch das funktioniert nicht, man kann nicht vor sich selber davonlaufen und man kann auch nirgendwo ein anderes Leben kaufen, sondern man muss aushalten, was das eigene Leben ist und alles, was man schon erlebt hat, immer mit sich tragen. Manchmal braucht das wenig Aufmerksamkeit und man spürt es nahezu nicht, aber dann gibt es Situationen, welche die Dinge wieder nach oben spülen. Wie ein Strudel umgibt einen die Gegenwart, die Zukunft, die Vergangenheit, alles Gute, Schlechte, Schöne, Traurige. Durchgeschüttelt wird man. Aber so lernt man schwimmen. Und nach einer solchen Strudelzeit weiss man wieder ein bisschen mehr, was oben und was unten ist.

Die letzten Monate hatte ich viele Strudel, und ich kann noch immer nicht richtig schwimmen in dem, was mein Leben ist, ich habe da wohl irgendwie Treibsand unter die Füsse bekommen. Meine Vorstellungen von Boden und Himmel haben sich unwillkürlich gewandelt und ich fühle mich orientierungslos.

Aber flüchten werde ich nicht, keinesfalls, auch wenn ich es mir manchmal wünsche. Das allein verhindert schon meine Sturheit.
Dummerweise sehen Aussenstehende meine persönlichen Strudel oft nicht - logisch, die sind in meinem Kopf und können dann nicht nachvollziehen, warum ich so um mich haue, Brücken hinter mir abbreche, traurig bin. Das Innenbild und das Aussenbild sind nicht gleich. Und ich bin zu stolz, um das dann so richtig zugeben zu können und verzieh mich in mein Schneckenhaus.

Schnecke

Aber ich komme immer wieder raus :-)

Jac 06.04.2004, 22.14 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Noch immer treffend

Vor fast einem Jahr habe ich das geschrieben, und noch immer trifft es aufs Wort zu :

~~~~~~


Ohne Dich


Ohne Dich ist meine Welt noch immer ganz.
Ohne Dich ist meine Welt noch immer bunt.
Ohne Dich dreht sich meine Welt noch immer weiter.


Aber ohne Dich hat meine ganze Welt Risse bekommen.
Ohne Dich sind manche Farben blasser geworden.
Ohne Dich dreht sich die Welt nicht mehr so regelmässig.


Als Du gegangen bist, hast Du vieles dagelassen.
Du hast mich Gelassenheit, Sanftmut, Grosszügigkeit gelehrt, hast mich fühlender gemacht, verzeihender und toleranter.
Du hast mich gelehrt, dass nicht die gelebte Zeit wichtig ist, sondern die gefühlte.
Du hast mich gelehrt, dass etwas gleichzeitig eine Ewigkeit und ein Flügelschlag lang sein kann.
Du hast mich verstehen gelernt.


Als Du gegangen bist, hast Du etwas von mir mitgenommen, das mir an meiner Seele fehlt, wie ein abgesprungenes Stück einer Vase.
Man kann Blumen einstellen, aber der Vase fehlt oben ein Stück und wenn man nicht aufpasst, schneidet man sich daran. Der Rand ist nicht mehr ganz, aber die Vase sieht noch immer schön aus.


Es ist nun schon länger her, dass Du gegangen bist, als Du da warst und ich vermisse es, Dich zu vermissen.
Ich vermisse es, dass mir das Herz vor Schmerz zerreisst, heute tut es einfach nur noch weh.
Ich vermisse, zu wissen, wie Du gelacht hast, wie Du gerochen hast, wie Du durchgehalten hast.


Ich wollte doch nie vergessen, aber ich vergesse.

Ich weiss, dass Du weisst, dass das meiner Liebe zu Dir keinen Abbruch tut, ich weiss, dass es wohl normal ist, dass die Erinnerungen verblassen, aber ich hasse es.

Ich wünsche mir unmögliche Dinge, ich würde Dich so gern noch einmal nur für eine Stunde haben, um nicht zu vergessen.
Ich wünsche mir, ich könnte manchmal so richtig zornig werden über mein Schicksal, aber Du hast mich gelehrt, die Dinge in Demut anzunehmen.


Ich wünschte, Du wärst hier, nicht nur in meinem Herzen.



~~~~~~






Jac 06.04.2004, 16.38 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Geburtstagskind-Bilder

Geburtstagskind Victoria
Victoria freut sich

Freude herrscht ;-)
...ausserordentlich...

alle drei :-)
...und die Geschwister auch....

Jac 05.04.2004, 21.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Hormone

Es sind nicht die Hormone, die mich fertigmachen -
es sind nur deren Schwankungen.

*grummel*

Jac 05.04.2004, 12.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Heute

Heute vor sieben Jahren fuhren wir ins Spital, um ein CTG schreiben zu lassen, weil der eine Wert in meinem Blut nicht mehr so optimal war und ich am Termin war und auf dem Ultraschall eine leichte Verkalkung der Plazenta zu sehen war.

Das CTG war in Ordnung, aber weil ich sowieso schon grad da war und unser erstes Kind bestens untergebracht, wurde die Fruchtblase gesprengt, um die Geburt anzuschubsen. Innerhalb der nächsten paar Stunden sollten so die Wehen einsetzen und eine normale Geburt in Gang kommen.

Wir haben also gewartet. Wir sind spazieren gegangen, Treppen gestiegen und in die Cafeteria. Zwischendurch wurde dann das CTG angelegt, um zu sehen, ob sich etwas tut. Was nicht zu sehen war, waren Wehen - dafür sah man einen Abfall der Herztöne. Das erste Mal dachten wir, der Schallkopf sei einfach verrutscht, die Hebamme setzte ihn wieder richtig an und es bubberte weiter. Doch wenige Minuten später waren die Herztöne wieder weg, obwohl der Schallkopf richtig lag. Wir dachten uns dabei noch nicht viel,ahnungslos, wie wir waren - die Hebamme hingegen nahm das ziemlich ernst, rief aber gleich den Arzt an und der ordnete sofort den Kaiserschnitt an - Hektik kam auf....
In uns stieg Angst hoch, Angst um unser Kind und wir wollten nur noch, dass sie geholt wird.

Wir wurden sofort runter ins Gebärzimmer gebracht, ich wurde vorbereitet mit, zwischenzeitlich war die Anästhesie da, der OP vorbereitet, der Arzt eingetroffen - und etwa eine halbe Stunde später war unsere Tochter geboren...gesund und lebend.

Frisch geborene Victoria

Erst da wurde mir richtig klar, dass ich soeben eine OP hatte und nicht einfach aufstehen und heimgehen konnte, erst da wurde mir richtig klar, was da jetzt alles passiert war. Ohne diesen Notkaiserschnitt wäre sie nicht lebend oder schwerst behindert geboren worden, weil sie sich an ihrer Nabelschnur stranguliert hätte...

Eine schützende Hand hat uns da alle behütet und auch heute, sieben Jahre später, bin ich einfach unendlich dankbar, dass neben der sofortigen Reaktion von Hebamme und Arzt, auch das Schicksal es gut gemeint hat mit uns...

Meine Tochter, schön, bist Du bei uns ! Auch wenn wir oft aneinandergeraten, weil wir uns so ähnlich sind und gleichzeitig so verschieden sind - ich liebe Dich, mein Mädchen!
Alles Gute zum Geburtstag, Victoria!

Jac 05.04.2004, 10.27 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Nichts-Tun - oder so

*hmpf*

Ich wollte doch heute der Faulheit frönen!?!
Das muss ich doch glatt vergessen haben, als ich die Kleiderschränke der Kinder ausgemistet habe und Kuchen gebacken habe.

Und nun bin ich wieder platt....
...wie gut, dass morgen Montag ist und eine neue, nette, erholsame Hausfrauenwoche anfängt *ggg*

Haushaltsfee

Jac 04.04.2004, 20.51 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Grosskampftag

Einsatz : Leib und Leben und eine nette Portion Schweizerfränkli, mehrere Kilometer Nerven
Tatort : im Einkaufszentrum , C&A sowie H&M plus ein Elektronikgeschäft
Tatzeit : Samstagmittag bei Mässigwetter
Tatdauer : 2 Stunden

Tathergang : Mehrfachmutter stürzt sich nach der Inspektion der Kinder-Kleiderschränke wagemutig ins Getümmel und versucht, die Garderobe ihrer Sprösslinge aufzustocken, weil einige Zentimeter Körpergrösse mehr eine recht unangenehme Optik bei Shirts und Hosen hinterlassen.

Tatbestand :
Gesamt
31 Paar Socken
4 Unterhemden
6 Mädchenslips
8 Paar Hosen
7 Langarmshirts
6 Kurzarmshirts
in 3 verschiedenen Grössen
sowie ein Akku für eine Digicam

Besonders erwähnenswert sind die langen Schlangen an der Kasse, die besonders Spass machen, wenn einem der linke Arm schon fast abfällt, weil die ganzen Anziehsachen schwer sind. Umso netter, wenn man dann endlich die Schlangen in beiden Geschäften überstanden hat und beim Eintritt ins Elektronikgeschäft das durchdringende Piepsen-Schrillen-Hornen der Sicherheitsschleuse auslöst, worauf einen sämtliche vielen anwesenden Menschen anschauen, als sei man ein Schwerverbrecher....

Die Szene, wie ich dann zusammen mit dem Fotofachverkäufer auf dem Tresen meine gesamten Kinderkleider ausgeräumt habe, war dann schon wieder direkt amüsant und hat bei den Umstehenden ein gewisses Kopfschütteln ausgelöst.
Wegen einem vergessenen Sicherungs-Magnet-Dingsbums mit Farbe drin durfte ich dann nochmal im H&M Schlange stehen. Und natürlich hatte dieses Geschäft "meinen" Akku nicht vorrätig. Beim nächsten Geschäft hat es wenigstens nicht gepiepst....

Was komme ich auch auf die Idee, das an einem Samstag zu erledigen!
Doch wenn die Alternative dazu heisst, dieselbe Übung unter der Woche mit weniger Menschen im Einkaufszentrum, aber dafür mit 3 nölenden Kindern zu erledigen - ich finde Samstag ist ein guter Tag, um einkaufen zu gehen ;-)

Auf dem Heimweg bin ich noch "schnell" bei der Blumenhandlung vorbei, habe dann daheim in 15 Minuten einen Hopfgugel in den Ofen gezaubert, dann die Familie gepackt, auf den Friedhof, das Grab von David frisch bepflanzt, wieder zurück nach Hause, umgezogen, Dreck unter den Fingernägeln entfernt, Kinder entdreckt, und dann weg wie der Blitz zur Einladung - ich liebe Thai-Food....

Und jetzt bin ich einfach nur noch platt....
...morgen mache ich aber wirklich nichts, gar nichts....

Oder so.

Jac 03.04.2004, 23.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Freitagabend

...und es ist Freitagabend und der grosse Teil der Woche ist geschafft...
...und ich bin einfach nur froh darüber!

Jac 02.04.2004, 17.16 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kindergeburtstag

Tief in meinem Herzen finde ich Kindergeburtstagsfeste einfach nur anstrengend und bin jedesmal heilfroh, wenn sie hinter mir liegen. Bald steht wieder einer an, und alles Aufschieben hat nicht verhindern können, dass er näher gerückt ist und ich mich damit befassen muss.

Doch auch wenn sich das bestimmt nie zu einem Hobby bei mir auswächst - ich mache es trotzdem irgendwie gern...
Die Erklärung ist ganz einfach : als ich ein Kind war, hatte ich nie ein Geburtstagsfest und meist auch keinen Kuchen und ich war schon mehr als glücklich, wenn meine Eltern ihn erwähnt haben. Jedes Jahr habe ich mir gewünscht, auch mal einladen zu dürfen, auch mal Kuchen zu bekommen, auch mal Kerzen auszupusten - und mein Hoffnungen zerbrachen regelmässig an der Realität, bis ich irgendwann nicht mehr hoffte. Oder mir vormachte, nicht mehr zu hoffen.


Das mache ich anders, auch wenn ich es nicht besonders prickelnd finde, mit einer Horde wildgewordener Kinder eingesperrt zu sein (es ist fast immer schlechtes Wetter an den Geburtstagen der Kinder...) Doch dieses Glück, einen ganz besonderen Tag zu haben, mit Geschenken, Kerzen, Kuchen, Besuch, Gummibärchen bis zum Abwinken, das sollen meine Kinder von mir bekommen und sich später mit einem warmen Gefühl daran zurückerinnern....

Drum habe ich heute 2 Stunden an der Einladung herumgebastelt und werde mir bis nächsten Mittwoch ganz tolle Sachen zum Thema *Pumuckl* einfallen lassen - Orangensaftdrink, Meister-Eder-Würstchen und dergleichen mehr. Meine Tochter hat es verdient.

Einladung Geburi

Jac 01.04.2004, 22.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

ohne Worte

Im goldenen Käfig

Jac 31.03.2004, 14.42 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Trauriges Mutterherz

Mein Sohn, gesegnet mit wunderbaren Gaben und Fähigkeiten, eckt an, weil ihn nicht das interessiert, was ihn laut Schulplan zu interessieren hat. Weil er nicht das tut, was andere tun. Weil er nicht kann, was für andere selbstverständlich ist. Weil er ein Eigenbrötler ist, der am glücklichsten in seiner eigenen Gedankenwelt ist.

In der geschützten Atmosphäre unseres Daheims kommt er wunderbar klar mit seiner Umwelt, ist wissbegierig und einsichtig und auch in der Lage, unangenehmere Dinge zu erledigen, murrend zwar, aber doch in nützlicher Frist. Er eignet sich neue Dinge an, schneller als man hingucken kann, weiss sovieles - und doch ist das nichts wert. Zumindest nicht in der Aussenwelt. Doch genau die braucht er, er muss zur Schule gehen, er muss mit seiner Umwelt in Kontakt kommen, er braucht das, was ihm die Schule beibringt.

So stehe ich da und muss meinen Sohn zu seinem Unglück zwingen, auch wenn ich weiss, dass es nötig ist. Aber das macht es mir nicht leichter. Im Gegenteil. Es deprimiert mich, dass ich seine Defizite so in den Mittelpunkt stellen muss und sich mal alles wieder darum drehen muss, was er alles nicht kann. Dabei würde ich lieber damit umgehen, was er alles kann.

Ich sehe seine Schwierigkeiten klar, ich kann sie ein Stück weit  nachvollziehen, und doch muss ich ihn zwingen. Muss er lernen, gemeinsam mit allen anderen Kinder auf Kommando Zähne zu putzen, einen Purzelbaum zu schlagen, Aufsätze zu schreiben, langweilige Texte vorzulesen - weil das dazugehört.

Mir bricht fast das Herz, wenn ich daran denke, was jetzt alles schief laufen könnte, denn ich möchte ihm um Nichts in der Welt die Freude am Wissen nehmen. Ich habe Angst um seine Zukunft, ich stehe unter grossem Druck, weil es mich belastet, ihn so neben der Spur zu sehen, weil die Anforderungen an ihm vorbeigehen. Könnte ich doch an der Zeit drehen, damit er die Primarschule hinter sich hat....

 

Jac 31.03.2004, 12.07 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Aufprall in der Realität

Eigentlich dachte ich, es läuft ganz gut in der Schule bei meinem Ältesten. Seine Aussagen gingen auch in die Richtung, seine Hefte waren in Ordnung und er kam fröhlich und motiviert von der Schule heim. Das waren bisher zuverlässige Indikatoren für eine stimmige Zeit.

Nun ist er hier, von der Schule heimgeschickt (in Absprache mit mir), weil er nur gerade macht, wozu er Lust hat, sich bei vielen Dingen verweigert, den mündlichen Unterricht stört, den schriftlichen nur mitmacht, wenn ihm das Thema passt, weder mitturnt noch mitschwimmt und sich schlicht und einfach ein schönes Leben macht dort, ohne Rücksicht auf Lehrpläne, Lehrerin und Klassenkameraden...Er ist einfach anwesend im Klassenraum, aber das war dann auch schon alles irgendwie...

Hier zuhause kann er nicht einfach die unangenehmen Dinge verweigern, das traut er sich nicht, weil ich da ziemlich eisern bin, aber in der Schule macht er es. Ich kann verstehen, dass es für die Lehrerin bei der Klassengrösse unmöglich ist, ständig nur ihn zu treten und zu behätscheln. Aber ich kann ja nicht dauernd danebenstehen, und irgendwie müsste er das nun einfach kapieren.

Manchmal finde ich es einfach nur schwierig, dieses Kind durch die Schule zu bringen, weil seine Interessen wenig mit dem Lehrplan zu tun haben und ich ihn auch irgendwo verstehen kann. Doch wenn er jetzt nicht lernt, zu lernen und unangenehme Aufgaben zu erledigen, dann lernt er es nicht und der Absturz ist vorprogrammiert. Und das bei seinen Fähigkeiten :-(

Ich gehe dann mal auf die Suche nach einem weiteren Riesensack Nerven, vielen kreativen Ideen, einer Tonne Konsequenz und schulischen Alternativen, wobei das letzte ziemlich aussichtslos ist.

Mistiger Mist.

Jac 31.03.2004, 10.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien