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Das Geburtstags-Glückskind


Der Schoggikuchen mit Benjamins Lieblingszeichnung :
"Papi, mal mir einen besonderen Zug" -
da müssen die Anhänger Häuser, Tassen, Bäume, Uhren oder alles mögliche sein....


*Ich bin jetzt noch nicht gross,
aber mittelkleingross*


Sonnenschein? Sonnenschein!


*puuuuust*

Ein müdes, glückliches Kind liegt jetzt im Bett und schläft. Es hat zum Geburi ein dringlichst gewünschtes Feuerwehrauto mit Anhänger bekommen, dies heute ausgiebig bespielt (überall brannte es hier heute!)  und hat, wie schon seit Wochen abgemacht, seine Nuggis endgültig abgegeben *staun*

Ich glaube, der kleine Zwirbel wird langsam gross *snüff*

 

 

 

Jac 22.10.2004, 20.56 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Das Glückskind

 

Als Benjamin zur Welt kam, trug unser Leben deutliche Spuren von dem, was hinter uns lag - - nebst Hoffnung und Freude waren Trauer, Schmerz, Angst und Tränen unsere Begleiter...

Und dann kam dieses Kind in unser Leben. Geboren an einem Sonntag, wie es sich für ein Glückskind gehört und hat uns alle mit dem Leben versöhnt, einfach nur schon dadurch, dass er da war.

Und wie er uns versöhnt hat!
Er ist einfach da. Voller innerer Ruhe und Gelassenheit, voller Lebenslust und Energie, und trotz seiner Abenteuerlust das "einfachste" Kind, dass man sich vorstellen kann.

Er hat uns gezeigt, dass es normal ist, dass ein Kind wächst und gedeiht und Fortschritte macht. Er hat seine Geschwister davon überzeugt, dass Babys normalerweise nicht sterben. Er hat uns gezeigt, wie schön eine Babyzeit, wie aufregend eine Kleinkindzeit sein kann. Jeden Tag zeigt er uns, dass das Leben immer alle Schattierungen kennt und dass grosser Schmerz auch grosse Freude bringt.

Benjamin ist genau das, was wir alle gebraucht haben. Wir erwarteten niemals, dass er unsere Wunden heilt und unseren Schmerz stillt - aber er hat es dennoch getan. Und irgendwie glaube ich, dass er das auch weiss und darum so ist, wie er ist, dass in ihm eine Weisheit schlummert, die ich nur respektvoll erahnen kann. Und doch so quirlig und lebendig, wie nur er es sein kann, ein Geschenk, dem sein Name Berufung war :

Benjamin = Glückskind, letzter Sohn
Theodor = Gottesgeschenk

Und nun werde ich den Kuchen reparieren gehen, den er in einer minütigen Blitzaktion, wie alle anderen Geburtstagskuchen dieses Jahres, bereits "ent-dekoriert"  hat, als ich schnell im Keller war...

 

Jac 22.10.2004, 15.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Blähungen

 

Vor 4 Jahren hatte ich die schlimmsten Blähungen meines Lebens. Ich flösste mir Fencheltee ein, ass Apfel, pilgerte immer wieder aufs Klo und krümmte mich ansonsten auf dem Sofa. Nichts half und es wurde immer schlimmer, bis wir uns dann aufmachten ins Krankenhaus. Die zuständige Kompetenzperson erkannte sehr schnell den Grund meiner massiven Bauchschmerzen und leitete unverzüglich die Therapie ein, die dann auch sehr effektiv wirkte :


Gestatten, Benjamin Theodor B., geb. 22.10.00 um 20.23h,
3900 gr, 51 cm und kerngesund

Wie peinlich, wenn man beim 4.Kind Wehen nicht von Blähungen unterscheiden kann *g*

 

 

Jac 22.10.2004, 09.33 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Es sind diese Momente...

 

...im Leben einer Mutter, wo man einfach nur leer durchschlucken kann und sich besser erst beruhigt, bevor man irgendwas tut oder sagt:

Es klingelt an der Haustüre, ein mir unbekannter Mann fragt, ob ich die Mutter von V. bin, er sei ein Anwohner von weiter hinten an der Strasse, wo meine Tochter bis vor wenigen Minuten mit einem Nachbarkind gespielt hatte. Ich bejahe und erfahre dann, dass meine Tochter nichts Besseres zu tun gehabt hat, als den Sattel eines schweren Motorrads mit Dreck zu beschmieren. Nein, nicht der kleine, vierjährige Bruder, sondern die Zweitklässlerin, wie so oft angestiftet vom jüngeren Nachbarkind...

Unter viel Tränen und Gebrüll und Geheul habe ich sie begleitet und dann musste sie vor den Augen des zu Recht erbosten Nachbars die Reinigung der Schmiererei vornehmen, begleitet von den Kommentaren des Nachbarkindes, welches überhaupt nichts damit zu tun gehabt haben will.

Ich weiss, dass dieses Nachbarkind öfters aneckt und ausgeschlossen wird und habe deswegen die Sache immer mit einer gewissen Nachsicht betrachtet - aber irgendwann ist dann auch mal gut - Natürlich hat sich meine Tochter anstiften lassen, obwohl sie ganz genau wusste, welche Mist-Idee das ist. Dennoch ist es eine Tatsache, dass es meistens Ärger gibt, wenn die zwei zusammen sind. Und obwohl ich an sich wenig davon halte, mich in die Freundschafts-Vorlieben meiner Kinder einzumischen - in diesem Fall gibt es wohl zumindest eine vorläufige Sperre...

Ich bin schon unsicher, aber ich kann das auch nicht einfach durchgehen lassen.
Erziehung ist manchmal schon ein sehr steiniger Weg...

 

Jac 21.10.2004, 15.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Paukenschlag

 

Mit einem Paukenschlag wurde ich heute morgen aus dem sanften Schlaf gerissen - ein Gewitter allererster Güte tobte sich über unserem Haus aus. Danach war ich dann zwar wach, aber es ging nicht eben sanfter weiter - das gesamte Wochenprogramm hat sich irgendwie für den heutigen Tag verabredet mit Zusatzproblemen wie kalten Heizkörpern, nassen Betten, leeren Kühlschränken und weiteren Nettigkeiten.

Zwischenzeitlich sind die Heizkörper wieder warm, der Kühlschrank gefüllt ebenso wie die Waschmaschine, Zwirbel in die Spielgruppe hin und wieder zurück verfrachtet - und ich fühle mich gerade an, als wäre es schon abend - dabei lacht mir draussen die Sonne ins Gesicht...

Nun gut - heute werde ich zumindest nicht lustlos und gelangweilt sein - dafür habe  ich gar keine Zeit - aber heute abend werde ich mir dann wohl den einen oder anderen sentimentalen Moment wegen des Zwirbels gestatten, jawoll. Schliesslich scheint die Sonne und das weckt immer ungeahnte Energien in mir - dummerweise ist es die nächsten Monate vorwiegend grau, dunkel, kalt und nass - ich wäre innerlich ja jetzt schon frühlingsreif ;-)

 

Jac 21.10.2004, 11.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Krümelmonster

 

In unseren Lebensmittelschränken muss ein Krümelmonster leben. Das ist der einzige Schluss, den ich ziehen konnte, nachdem ich heute nachmittag auf der Suche nach der Griess-Dose auf den Hocker stand und Auge in Auge mit dem Schrank über meiner Sichthöhe war - Krümel, Kleckse, Flecken, Brösel soweit das Auge reicht. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände habe ich dann angefangen, das Monster zu suchen. Mit einem Lappen bewaffnet habe ich in allen Ritzen, Rillen, unter jeder Dose, AN jeder Dose gesucht - erfolglos. Ich kann es mir nicht erklären, wo es hingekommen ist - irgendeiner muss doch diese Schweinerei gemacht haben unter, an und auf diesen Vorratsdosen. Wenn ich die Schränke mir naher Anverwandten ansehe, dann blitzt und blankt es dort nur so - die hat wohl kein Monster drin. Das kann keinesfalls daran liegen, dass ich es beim Backen immer eilig habe und häufig backe und die nahen Anverwandten eher selten - das muss wirklich und ehrlich ein Monster sein. Wirklich. ICH würde niemals so eine Schweinerei in meinen eigenen Schränken veranstalten, wer bin ich denn?


*teufelchenon* DU bist das Krümelmonster, darum findest Du es nicht!
*muttersermonon* DU warst schon immer so schlampig
*schlechtesgewissenon* Nun gut, vielleicht habt Ihr recht
*vorsatzstimmungon* Ab sofort wird das ganz anders und ich reinige jede Dose direkt, wenn ich sie benutzt habe und stelle nur saubere in den Schrank zurück*


Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich morgen einen Schokoladenkuchen backen muss?
;-)

 

Jac 20.10.2004, 21.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Gold

 



Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

 

 

Jac 20.10.2004, 10.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes