Stapelweise
Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3



Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.
Statistik
Einträge ges.: 1767
ø pro Tag: 1
Kommentare: 3612
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 1857

Nicht wirklich, oder?

Kann mich mal einer kneifen und mir erklären, dass ich das nur geträumt habe?

Dass meine Tochter keinesfalls voller Hundesch*** nach Hause gekommen ist, dass ich K***en musste beim Stiefel putzen, weil es so stank?

Dass ich kein frisches Brot backen musste, weil es im Tiefkühler keines mehr hatte und dass dann nicht die Hefe so roch, wie ich es lieber nicht beschreibe und es mir dann den Magen das zweitemal drehte?

Und vor allem :
dass keinesfalls die Milch in der Schinken-Käsesauce just in dem Moment sauer wurde, als ich die Spaghetti abgeschüttet habe und dann ebenfalls nicht mehr geniessbar war? Dass ich es nur geträumt habe, dass ich die ganze Sauce wegschütten musste und neue gemacht habe, unter Aufbietung der letzten Reste im Kühlschrank? Und dass auch keinesfalls in dieser Zeit der Jüngste frisch und fröhlich auf den Boden gepinkelt hat? Und mir dafür die Sauce fast angebrannt ist, nachdem sie übergekocht ist?

Das kann alles nicht wahr sein und an einem einzigen Tag passiert sein....

...und wenn ich jetzt noch eine einzige Streiterei aus dem oberen Geschoss höre, weiss ich, dass es wahr ist....

*aaaaaaaaaaaaaaaaargh*

Jac 23.03.2004, 20.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Durchhänger

Mütter sind auch nur Menschen.

Diesen Satz sage ich mir seit einer Weile immer wieder vor, in der Hoffnung, mich dadurch vom schlechten Gewissen zu befreien, dass ich die Nase voll habe. Wahrscheinlich habe ich grad eine Mutterkrise, ausgelöst durch schwierige Phasen meiner Kinder, die einfach tagtäglich endlos und pausenlos an meinen Nerven zerren.
Natürlich weiss ich, dass der Jüngste wohl einfach derzeit auf dem Sprung zu neuen Fähigkeiten ist und durch sein willensstarkes Wesen alles tausendmal austesten muss, aber ganz ehrlich : das macht es nicht weniger anstrengend. Gestern abend hätte ich ihn glatt verschenken können - aber heute morgen macht er genau dort weiter, wo er gestern abend aufgehört hat. Ich bin erwachsen, ich kann drüber stehen, doch so ganz ohne Motivation und Anerkennung geht es einfach nicht.


Es nervt, dass der Kleine wirklich alles und jedes austestet und ich dauernd auf dem Sprung sein muss, um ihn von unwiderruflichen Schandtaten abzuhalten, die mit Schäden an Leib und Mobiliar einhergehen.
Es nervt, dass die grossen praktisch täglich mit neuen Stundenplänen wegen dem Theaterprojekt von der Schule kommen, die dann doch nicht eingehalten werden und zwei frustrierte Kinder plötzlich wieder daheim sind, die doch eigentlich Schule hätten.
Es nervt, dass die grossen durch die ständigen Änderungen und Neuheiten völlig aus dem Tritt sind und ihren gewohnten Alltag vermissen und dementsprechende Laune haben.


Es nervt mich, dass ich genau merke, wie ich schon seit einiger Zeit an meinem Limit laufe und keine Chance sehe, dass ich da raus komme. Manchmal wünsche ich mir, es gäbe hier auch so etwas wie Kindergarten für 3-Jährige und Blockzeiten an der Schule. Ich möchte manchmal einfach nur noch frei sein und die Vorstellung, nicht dauernd für andere springen zu müssen, entlockt mir tiefe Seufzer. Es nervt mich, dass ich mir das Recht erkämpfen muss, nach 9 Jahren genervt zu sein. Vielleicht müsste ich einfach mal meine Arbeit ruhen lassen, in Streik treten und zeigen :

Mütter sind auch nur Menschen.
Manchmal frustriert und genervt und deprimiert - so wie ich heute.



Jac 23.03.2004, 12.47 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Mülleimer

Manchmal komme ich mir vor wie ein Mülleimer, in den jeder seinen Mist reinschmeisst, nur weil ich halt so da herumstehe.

Kann bitte einer die Müllabfuhr benachrichtigen?

*grummel*

Jac 23.03.2004, 09.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Eine perfekte Mutter...

  • hat Nerven wie Drahtseile und ist absolut resistent gegen Mittelhirntöne
  • hat sieben Hände, davon zwei am Rücken
  • ist wie ein Indianer und kennt keinen Schmerz, auch dann nicht, wenn Kind beim Wickeln in die Oberweite tritt
  • ist ein absoluter Frühaufsteher und Spätinsbettgeher
  • hat kein Sitzleder, weil sie sowieso nie zum Sitzen kommt
  • beherrscht sämtliche Enzyklopädien der Welt und weiss auch, warum Wasser nass und die Sonne hell ist
  • kann gleichzeitig an fünf Orten sein, um ihre Schar jederzeit im Blick zu haben
  • sieht durch Wände und hört durch Türen
Zum Glück habe ich meinen Perfektionismus verabschiedet, denn dem bin ich nicht gewachsen - ich bin eine Mutter, holt mich hier raus !

;-)

Jac 22.03.2004, 16.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Du

 

~~~~~~

Ich liebe es, mit Dir zu lachen.
Ich liebe es, mit Dir zu weinen.
Ich liebe es, mit Dir die Welt zu entdecken,
Gedanken zu teilen,
 in Gemeinsamkeiten zu schwelgen 
und manchmal auch zu streiten.
Ich liebe es, mit Dir zu teilen,
was uns das Leben vorbeischickt.

Noch immer habe ich Schmetterlinge im Bauch
und ein Kribbeln auf der Haut, wenn ich Dich sehe,
noch immer wundere ich mich,
wie tief Du meine Seele berührst.


Mein Mann, ich liebe Dich!


~~~~~~









Jac 22.03.2004, 10.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Ohrstöpsel her

Im Keller spielt der WBE Altflöte.
Im Erdgeschoss spielt Victoria am PC irgendein fürchterlich kindgerechtes Spiel mit nervtötendem Geklimper zur Untermalung und Benjamin kräht munter dazu.
Im Obergeschoss hört Oliver eine CD mit einem Hörspiel, was ja an einem Sonntag weder mit geschlossener Tür noch mit Kopfhörer funktioniert.


Und ich mit meiner Lärmempfindlichkeit hocke mittendrin und versuche, einen ruhigen Sonntag zu haben. Noch nicht mal nach draussen flüchten kann ich, denn da regnet es und ich bin regen-wasserscheu.

Und wenn diese Kakophonie zehnmal von prallem Leben zeugt - das ist der Teil meines Mütterdaseins, mit dem ich mich wohl niemals arrangieren werde.

Aber wenigstens streiten sie nicht *g*

Jac 21.03.2004, 14.13 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Spielerei

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag, der Euch das bieten soll, was Ihr Euch wünscht. Für Wunder bin ich aber nicht zuständig ;-)

Rose
(Das Rosenbild aus dem Header, mit PSP herumgespielt)

Jac 21.03.2004, 10.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Rosenliebe

So ein Theater...

Seit Wochen ist die Schule Meierhof in heller Aufregung und damit meine Erstklässlerin und mein Zweitklässler :
Am nächsten Freitag ist Welturaufführung "ihres" Theaters, zusammen mit der Theaterpädagogin Alma Jongerius und der Musik von zwei Lehrern vom Meierhof.

"wiit übers Meer"-Plakat

Theaterprojekt der Schule Meierhof

Der normale Stundenplan ist zum Teil aufgehoben, statt einmaleins lernen die Kinder ein Theater kennen, statt Kinderzeichnungen basteln sie Requisiten und kommen oft sehr bunt nach Hause - aber es macht ihnen Spass.

Am nächsten Samstag werden wir auch hingehen und uns entführen lassen von vielen Kindern ins Land der Fantasie. Ich freu mich drauf!

Jac 20.03.2004, 22.08 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Winterausklang

Da ja noch nicht so ganz richtig Frühling ist und die Aussentemperaturen sich wieder in ihr Schneckenhaus zurückgezogen haben, ist es noch das richtige Wetter für urschweizerisches Essen :
Geschmolzener Käse mit Kartoffeln - auf gut schweizerisch :
Raclette
Unser neuer Raclette-Ofen führt aber zu einer leichten Entartung des Menüs, denn gebratene Riesencrevetten für mich und gebratene Wienerli für die Kinder sind nicht ganz authentisch - aber dafür gut.

Das tröstet mich dann auch darüber hinweg, dass ich heute nachmittag mehr als eine Stunde verbraten habe mit dem Versuch, ein besonders schönes Foto einzuscannen bzw. das schlechte Ergebnis erfolglos nachzubearbeiten - ich vermute mal, mein Scanner geht gerade an Altersschwäche ein...
...darauf gönne ich mir gleich noch eine Scheibe Käse mehr ;-)

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Jac 20.03.2004, 17.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Nach-Gedacht

 

~~~~~~

Sie suchte Trost und fand Worte.
Sie suchte Wärme und fand Daten.
Sie suchte Anerkennung und bekam Pixel.
Sie suchte Freunde und bekam Nicknamen.
Sie suchte Hoffnung und fand Abgründe.
Sie verlor sich in den Weiten der Cyber-Welt.


Doch dann stand sie auf und ging zurück ins Leben,
zu echten Menschen und echten Blumen
und echten Gefühlen
und fragte sich, was sie gesucht hatte,
was sie nicht schon lang hatte.


~~~~~~


 

Jac 19.03.2004, 20.58 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Loslassen

Man begegnet Menschen, schliesst sie ins Herz, geht mit ihnen gemeinsam eine Wegstrecke - doch manchmal kommt der Punkt, wo sich die Wege trennen, wo man sich auseinanderentwickelt, weil man nicht stehenbleibt am selben Ort. Die Lebensperspektiven verschieben sich, die Interessen verändern sich, selber ist man nach Jahren nicht mehr gleich. Irgendwann spricht man nicht mehr die gleiche Sprache und aus der einst engen Verbindung wird ein oberflächliches Dahindümpeln.

Das ist der Lauf der Dinge und lässt sich nicht ändern, also muss man sich das irgendwann eingestehen und sich verabschieden vom Bild, welches man aus Erinnerung noch im Kopf hatte und das sehen, was ist und dann loslassen.

Das klingt bestechend einfach und logisch. Wenn da nur die Gefühle nicht wären, die sich unvernünftig verhalten wollen und nicht loslassen können. Der Verstand regiert und die Gefühle weinen.

Blöd.

Jac 19.03.2004, 10.00 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Rosenliebe

Im Header meines Blogs sind Rosen zu sehen. Dies ist nicht ein belangloser Zufall, weil ich grad kein anderes Bild zur Hand hatte, sondern ein Ausdruck meiner Liebe zu diesen Blumen.
Gestern habe ich die Rosen rund ums Haus zurückgeschnitten und mir die Hände und die Arme zerkratzt, weil ich nicht mit Handschuhen an die Rosen kann.

Seit vielen Jahren liebe ich sie, nicht die hochgezüchteten, sterilen Schnittrosen ohne Dornen aus dem Supermarkt, sondern diese robusten Sträucher, die mich das ganze Jahr hindurch begleiten.

gelbe Rose

Im Winter sehe ich die abgeblühten Reste vom Vorjahr, manchmal verzuckert vom Eis, manchmal grau wie die Farben des Winters, manchmal zugedeckt vom Schnee, rundherum bedeckt mit Stacheln, kleinen, grossen, dicken, zarten, weichen, harten.

Im Frühling treibt aus diesem scheinbar leblosen Geäst mit voller Kraft innerhalb weniger Tage sattes Weinrot aus - die Blätter, die im Austrieb erst rot sind und erst in voller Grösse grün werden. Irgendwann erscheinen die ersten Knospen und eines Tages ist es wieder soweit : die erste Rose blüht und ein Fest der Sinne beginnt.

Im Sommer blüht es in allen Farben und Düften, allein die vielen Varianten von Rot aufzuzählen ist fast unmöglich. Duftrosen, Edelrosen, Strauchrosen, Bodendeckerrosen, Zwergrosen, Kletterrosen und natürlich unsere Stammrose, die wir letztes Jahr von lieben Menschen geschenkt bekamen. Gelb, orange, pink, rosa, weiss blüht es, und wenn alle anderen Blumen darben, weil es so heiss und trocken ist, lassen sich die tiefwurzelnden Rosen nicht im geringsten beirren.

Bis tief in den Herbst treiben neue Blüten aus, bis der erste Frost sie überzuckert und das Wachstum zum Stillstand bringt - der Jahreskreis schliesst sich.

Orangerote Rose

Zäh, robust, wunderbar, bunt, duftend, edel - Rosen eben.

Es ist dann wohl auch nicht weiter verwunderlich, dass auch unsere Einrichtung beim genauen Hinsehen einiges an Rosen zu bieten hat - eingestickt in die Gardinen, auf Bildern und Porzellantellern, Kaffeetassen, auf Kissen und Sofa, Tischtüchern und Bettwäsche - und doch nicht allein herrschend und erschlagend - finde zumindest ich ;-)

Rote Rose

Darum möchte ich hier eine neue Rubrik schaffen, wo ich "meine" Rosen ein bisschen begleite und heute ist der Anfang.

Jac 18.03.2004, 21.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rosenliebe

Nichts zu sagen

Ich habe nichts zu sagen.
Zumindest nichts, was ich in Worte packen könnte, es geht alles durcheinander.
Ich bin derzeit wohl einfach internetschreibmüde.

Darum werde ich mich heute einfach wieder in mein Meditations-Quell stürzen - sprich ich werde im Garten arbeiten. Der direkte Kontakt mit Erde, Pflanzen und Tierchen rückt vieles grade, wo mir gar nicht bewusst war, dass es schief hing. Ein bisschen harte körperliche Arbeit an der frischen Luft erledigt so viele Befindlichkeiten von selber. 

 

Jac 18.03.2004, 13.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Der die das Nutella

Einfach nur köstlich und dennoch informativ :

Der Zwiebelfisch zur Problematik des Artikels bei Markennamen :
Krieg der Geschlechter

Darauf gönne ich mir doch gleich was Gutes - aber weder die noch der noch das Nutella - das mag ich nämlich nicht ;-)

Jac 17.03.2004, 22.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Endlich...

Ein kleines gelbes Blümelein wuchs in dem Beet so fein,
ein kleines hübsches Bienelein flog durch den Sonnenschein,
ein kleines frohes Vögelein sang lustig auf dem Baum,
ein kleiner gelber Schmetterling tanzte seinen schönsten Traum.

Der Frühling kommt, ruft's überall, mit riesengrossen Schritten,
und ich das kleine Hausfraulein sitz da genau inmitten.

;-)

Primeln - Frühlingsboten

Es ist viel zu schönes Wetter für schwere Gedanken - ich will den Frühling spüren, riechen, hören....

Jac 17.03.2004, 12.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches