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Thinkwriter
Ich beantrage hiermit die Erfindung eines Thinkwriters - eines Gerätes, welches meine Hirnströme aufnimmt und direkt in die Tastatur eingibt, welches allein mit Gedanken meinen PC steuern kann - Blick auf ein Mail, lesen - der Thinkwriter nimmt meine Gedanken und steckt sie in ein Antwortmail...
Erstens könnte ich so viel mehr schreiben, weil ich definitiv schneller denken als tippen kann und der Berg an unbeantworteten Mails auf einfache Weise beim Kochen, Putzen oder Aufräumen angebaut werden könnte - und vor allem, weil ich dann nicht in dieser unfreiwilligen Pause stecken würde, die mir mein rechter Arm ausgehend von meinem Rückenproblem auferlegt, indem er nach kurzer Zeit schreiben anfängt zu schmerzen und ich das Gefühl habe, er schwillt aufs Dreifache an...
...und logischerweise fällt mir nie soviel zum Schreiben ein, wie dann, wenn ich nicht schreiben kann *grummel*
Ich wünsche einen schönen Sonntag und schmeisse mich jetzt in ein Lavendelbad in der Hoffnung, dass es dabei ein bisschen besser wird, da der Thinkwriter wohl noch nicht erfunden werden will....
Jac 10.10.2004, 11.14 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Nichtstun ....
....geht hier wohl irgendwie einfach nicht...
Schliesslich haben wir das ganze letzte Wochenende an den zimmer für die zwei grossen gearbeitet, da mussten wir doch einfach heute etwas im Zwirbel-Zimmer werkeln. Nun hat er endlich die Regale aufgehängt und das Bett ist an der Wand angeschraubt, damit es nicht mehr so wackelt, wenn er auf seinem Halbhochbett Trampolin spielt) und eine neue Lampe hat er auch bekommen, die wirklich Licht macht, nicht so eine "Pfunzel". Und wenn man schon dran ist, wird auch noch aufgeräumt und sortiert und geputzt...
...aber irgendwie ist das wohl genau richtig so.
Jetzt sieht es da auch schön aus - nun können wir uns neuen Projekten zuwenden..
Mein nächstes Projekt heisst aber erstmal - schlafen... Gute Nacht da draussen!
Jac 09.10.2004, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Gegensätzlich
Wir unterhalten uns mit den Kindern über eine Zeit, als sie noch nicht geboren waren und die beiden grossen beschreiben diese Zeit so :
Victoria: da bin ich noch auf einer Wolke gesessen und habe Sterne geputzt.
Oliver : da bin ich noch ein Spermium gewesen.
Aber ans Christkind glauben beide noch ;-)
Jac 09.10.2004, 09.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Wochenende
Irgendwie kommt es mir schon fast komisch vor - es ist Wochenende und ich muss weder Zimmer ausräumen noch Zimer einräumen, auch keine Möbel zusammenschrauben, ich fliege nicht über Kisten und Werkzeug im ganzen Haus und ich durfte bis neun schlafen - doch, das gefällt mir ;-)
Netterweise regnet es, sodass es mich auch der Versuchung enthebt, mehrere Stunden Gartenarbeit durchzuziehen und es bleibt nur ein Programmpunkt übrig - ERHOLUNG. Damit ich am nächsten Wochenende fit bin, da genehmige ich mir eine Auszeit und setz mich am Freitagmorgen in ein Flugzeug und überlasse meinem Mann Haus und Kinder bis am Sonntagabend....
Jac 09.10.2004, 09.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Falsche Interpretation
Ein ausgesprochener Gedanke kann auf hundert Arten falsch verstanden werden, ein Schweigen auf unendlich viele Arten.
Jac 08.10.2004, 22.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Schlafmangel
Man vergisst es so schnell, wie man das geschafft hat, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, als die Kinder noch Babys waren und man selten mehr als 3,4 Stunden am Stück geschlafen hat. Ich habe mich an durchschlafende Kinder gewöhnt, schon seit langem und ich bin froh drum.
Dementsprechend schlauchen mich nächtliche Störungen unterdessen mehr, als wenn ich zuwenig geschlafen habe - speziell dann, wenn die zweite Störung genau in diesen Sekunden passiert, wo man grad wieder am Wegtauchen ist und nachher nicht mehr Einschlafen kann.
*gähn*
Doch wenigstens war das vollgek*tzte Bett nur das Ergebnis von einem quersitzendem Brötchen oder ähnlichem und nicht der Auftakt zum Darm-Virus-Domino und der Zwirbel ist heute deutlich fitter als ich.
Jac 08.10.2004, 14.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Erwartungshaltung
Wer von einem anderen Menschen Schlechtes erwartet, wird auch in all seinen Handlungen nur genau das entdecken "das habe ich mir schon gedacht" - alles, was das gegenüber tut, wird in diese Schublade gesteckt, unabhängig davon, ob es so ist oder nicht, die eigene Wahrnehmung färbt das Bild.
Wer sich hingegen seinen Mitmenschen liebevoll und mit guten Gedanken zuwendet, nimmt das Gute wahr, unabhängig davon, wieviel Gutes wirklich drin steckt. Auch da färbt die Wahrnehmung das eigene Bild, das man sich vom Gegenüber gemacht hat.
Es wäre natürlich am einfachsten, jedesmal völlig wertfrei an jede Reaktion heranzugehen - aber das ist unmöglich, weil man ein Mensch ist, weil das Zwischenmenschliche immer geprägt ist von den eigenen Wahrnehmungen und Gefühl, Objektivität ist ein Ding der Unmöglichkeit. Bücher, Filme, Forendiskussionen, Familienstreitigkeiten, das ganze Leben zeigt dieses Dilemma.
Das Leben ist aber deutlich angenehmer, wenn man die zweite Variante bevorzugt und von seinem Gegenüber bis zum Gegenbeweis das Gute annimmt. Vor allem - mit dem zweiten Weg läuft man viel weniger Gefahr, jemandem Unrecht zu tun.
Jac 08.10.2004, 10.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes


